LEADER

Was ist LEADER?

LEADER (Liaison entre actions de développement de l’économie rurale, „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) ist eine Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Das Programm dient der Strukturförderung des ländlichen Raums und wird finanziert aus dem “Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums” (ELER). Ziel der Förderung ist die Unterstützung einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung.

Verständlich ausgedrückt heißt das: LEADER ist ein Fördertopf, der nach erfolgreicher Bewerbung den Bürgerinnen und Bürgern in der Region Hemer-Menden-Iserlohn/Nord zur Verfügung stehen würde. Dabei können hier nicht nur Kommunen auf die Mittel zugreifen, sondern auch Vereine, Initiativen und Co.

Das Gute: Die Bewerbungsunterlagen sind bereits abgegeben und nun heißt es warten und Daumen drücken... für die Anerkennung als LEADER-Region.

Wenn Sie neugierig sind, wie der Bewerbungsprozess gestartet ist, können Sie hier noch einmal die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung am 13. Dezember 2021 ansehen.

Unsere ländliche und gleichzeitig städtisch geprägte Region noch lebenswerter zu gestalten, dies haben sich die drei Städte auf die Fahnen geschrieben. Aus diesem Grund haben sich Hemer, Menden und Iserlohn-Nord (Hennen/Kalthof, Sümmern, Barendorf) gemeinsam auf den Weg gemacht, sich erstmalig als LEADER-Region zu bewerben. 

Die Anerkennung als LEADER-Region eröffnet der Region „Hemer, Menden und Iserlohn-Nord“ einerseits den Zugang zur LEADER-Förderung von Projekten in den kommenden Jahren und darüber hinaus auch erhöhte Förderquoten in anderen Förderbereichen des ländlichen und/oder strukturschwachen Raums. Alle Bürgerinnen und Bürger können bei LEADER aktiv werden, Projekte entwickeln und sogar umsetzen. Denn das Prinzip bei LEADER ist das sogenannte bottom-up-Prinzip, die Entwicklung geht von den Menschen in der Region aus und führt sich gleichzeitig stärker zusammen. Viele Gründe also, sich gemeinsam um die Anerkennung als LEADER-Region auf den Weg zu machen.

Am 4. März 2022 hat die Region ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht. Nun heißt es Daumen drücken!

Ganz konkret bedeutet die Anerkennung als LEADER-Region, dass die drei Bewerberstädte Projektförderungen als Zuschuss ermöglichen können.

  • Als "normales" LEADER-Projekt mit einer Förderquote von bis zu 70% bei einer Maximalförderumme von 250.000 Euro oder als 
  • Kleinprojekteförderung mit 80%iger Förderquote bis zu 20.000€ Fördersumme (Stand April 2022).

Damit lässt sich schon etwas anfangen.

Gefragt sind alle Bürgerinnen und Bürger der Städte Hemer und Menden (Sauerland) sowie der Ortsteile Sümmern, Kalthof/Hennen und Barendorf in Iserlohn. Insgesamt 104.000 Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich aktiv einzubringen. Sobald die Anerkennung als LEADER-Region erfolgt ist und die Strukturen aufgebaut sind, fällt am 1. Januar 2023 der Startschuss für alle neuen LEADER-Regionen.

Dann können Projektträger und -Interessierte Ihre Ideen voranbringen und mit bis zu 70%-iger Förderung umsetzen. 

Am 4. März 2022 wurden die Bewerbungsunterlagen auf Basis der Regionalen Entwicklungsstrategie - deren Inhalte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern der beteiligten Städte und Ortsteile erarbeitet wurden, beim zuständigen Ministerium eingereicht.

Noch im 2. Quartal 2022 soll die Entscheidung über die Anerkennung als LEADER-Region erfolgen.

Nach der Anerkennung als LEADER-Region sollen dann im 3. und 4. Quartal 2022 die Strukturen für die neue LEADER-Region aufgebaut werden, sodass pünktlich zum 1. Januar 2023 die LEADER-Region an den Start gehen kann.

Die LEADER-Region muss nach der Anerkennung durch das zuständige Ministerium zunächst die Strukturen aufbauen, die zum 1. Januar 2023 an den Start gehen sollen. Da Hemer, Iserlohn-Nord und Menden sich erstmalig als LEADER-Region bewerben, gibt es diese Strukturen noch nicht.

Das Regionalmanagement (RM)

Das Regionalmanagement besteht aus zwei Personalstellen und bildet die Schnittstelle zwischen Projektträgern und -Interessierten sowie den formalen Strukturen der Projektförderung. Das heißt konkret, dass das RM Interessierte von der ersten Projektidee über die Umsetzung bis hin zur Abrechnung eines Förderprojekts begleiten kann.

Wenn Sie also mit Ihrem Verein, Ihrer Institution oder ähnliches ein Projekt umsetzen möchten, dann wenden Sie sich an das RM. Dort wird Ihre Projektidee besprochen und voreingeschätzt, ob Ihr Projekt zur Förderung geeignet ist, zielführend weiterentwickelt werden kann oder andere Fördertöpfe besser geeignet erscheinen. Kommt Ihr Projekt für LEADER in Frage, berät Sie das RM zielführend, sodass Sie Ihr Projekt der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der LEADER-Region präsentieren können.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG)

Die LAG ist das  Entscheidungsgremium der LEADER-Region und besteht aus Mitgliedern der Verwaltung der drei Städte, Wirtschafts- und Sozialpartnern. Die personelle Zusammensetzung ergibt sich erst nach Anerkennung als LEADER-Region. Die LAG tagt etwa vierteljährlich und berät über Projektanträge, die über das Regionalmanagement eingereicht werden. Entspricht ein Projekt den Vorgaben und Zielen der Regionalen Entwicklungsstrategie, kann es als förderwürdig anerkannt werden und als förmlicher Förderantrag an die Bezirksregierung Arnsberg gehen. Diese entscheidet über die Förderfähigkeit nach formalen Kriterien.

Die LEADER-Region HIM - das sind wir!: Hemer, Menden (Sauerland) und Iserlohn-Nord (Hennen/Kalthof, Sümmern und Barendorf)

LEADER in Bildern

Was ist LEADER?

LEADER (Liaison entre actions de développement de l’économie rurale, „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) ist eine Fördermaßnahme der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Das Programm dient der Strukturförderung des ländlichen Raums und wird finanziert aus dem “Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums” (ELER). Ziel der Förderung ist die Unterstützung einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung.

Verständlich ausgedrückt heißt das: LEADER ist ein Fördertopf, der nach erfolgreicher Bewerbung den Bürgerinnen und Bürgern in der Region Hemer-Menden-Iserlohn/Nord zur Verfügung stehen würde. Dabei können hier nicht nur Kommunen auf die Mittel zugreifen, sondern auch Vereine, Initiativen und Co.

Das Gute: Die Bewerbungsunterlagen sind bereits abgegeben und nun heißt es warten und Daumen drücken... für die Anerkennung als LEADER-Region.

Wenn Sie neugierig sind, wie der Bewerbungsprozess gestartet ist, können Sie hier noch einmal die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung am 13. Dezember 2021 ansehen.

Unsere ländliche und gleichzeitig städtisch geprägte Region noch lebenswerter zu gestalten, dies haben sich die drei Städte auf die Fahnen geschrieben. Aus diesem Grund haben sich Hemer, Menden und Iserlohn-Nord (Hennen/Kalthof, Sümmern, Barendorf) gemeinsam auf den Weg gemacht, sich erstmalig als LEADER-Region zu bewerben. 

Die Anerkennung als LEADER-Region eröffnet der Region „Hemer, Menden und Iserlohn-Nord“ einerseits den Zugang zur LEADER-Förderung von Projekten in den kommenden Jahren und darüber hinaus auch erhöhte Förderquoten in anderen Förderbereichen des ländlichen und/oder strukturschwachen Raums. Alle Bürgerinnen und Bürger können bei LEADER aktiv werden, Projekte entwickeln und sogar umsetzen. Denn das Prinzip bei LEADER ist das sogenannte bottom-up-Prinzip, die Entwicklung geht von den Menschen in der Region aus und führt sich gleichzeitig stärker zusammen. Viele Gründe also, sich gemeinsam um die Anerkennung als LEADER-Region auf den Weg zu machen.

Am 4. März 2022 hat die Region ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht. Nun heißt es Daumen drücken!

Ganz konkret bedeutet die Anerkennung als LEADER-Region, dass die drei Bewerberstädte Projektförderungen als Zuschuss ermöglichen können.

  • Als "normales" LEADER-Projekt mit einer Förderquote von bis zu 70% bei einer Maximalförderumme von 250.000 Euro oder als 
  • Kleinprojekteförderung mit 80%iger Förderquote bis zu 20.000€ Fördersumme (Stand April 2022).

Damit lässt sich schon etwas anfangen.

Gefragt sind alle Bürgerinnen und Bürger der Städte Hemer und Menden (Sauerland) sowie der Ortsteile Sümmern, Kalthof/Hennen und Barendorf in Iserlohn. Insgesamt 104.000 Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich aktiv einzubringen. Sobald die Anerkennung als LEADER-Region erfolgt ist und die Strukturen aufgebaut sind, fällt am 1. Januar 2023 der Startschuss für alle neuen LEADER-Regionen.

Dann können Projektträger und -Interessierte Ihre Ideen voranbringen und mit bis zu 70%-iger Förderung umsetzen. 

Am 4. März 2022 wurden die Bewerbungsunterlagen auf Basis der Regionalen Entwicklungsstrategie - deren Inhalte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern der beteiligten Städte und Ortsteile erarbeitet wurden, beim zuständigen Ministerium eingereicht.

Noch im 2. Quartal 2022 soll die Entscheidung über die Anerkennung als LEADER-Region erfolgen.

Nach der Anerkennung als LEADER-Region sollen dann im 3. und 4. Quartal 2022 die Strukturen für die neue LEADER-Region aufgebaut werden, sodass pünktlich zum 1. Januar 2023 die LEADER-Region an den Start gehen kann.

Die LEADER-Region muss nach der Anerkennung durch das zuständige Ministerium zunächst die Strukturen aufbauen, die zum 1. Januar 2023 an den Start gehen sollen. Da Hemer, Iserlohn-Nord und Menden sich erstmalig als LEADER-Region bewerben, gibt es diese Strukturen noch nicht.

Das Regionalmanagement (RM)

Das Regionalmanagement besteht aus zwei Personalstellen und bildet die Schnittstelle zwischen Projektträgern und -Interessierten sowie den formalen Strukturen der Projektförderung. Das heißt konkret, dass das RM Interessierte von der ersten Projektidee über die Umsetzung bis hin zur Abrechnung eines Förderprojekts begleiten kann.

Wenn Sie also mit Ihrem Verein, Ihrer Institution oder ähnliches ein Projekt umsetzen möchten, dann wenden Sie sich an das RM. Dort wird Ihre Projektidee besprochen und voreingeschätzt, ob Ihr Projekt zur Förderung geeignet ist, zielführend weiterentwickelt werden kann oder andere Fördertöpfe besser geeignet erscheinen. Kommt Ihr Projekt für LEADER in Frage, berät Sie das RM zielführend, sodass Sie Ihr Projekt der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der LEADER-Region präsentieren können.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG)

Die LAG ist das  Entscheidungsgremium der LEADER-Region und besteht aus Mitgliedern der Verwaltung der drei Städte, Wirtschafts- und Sozialpartnern. Die personelle Zusammensetzung ergibt sich erst nach Anerkennung als LEADER-Region. Die LAG tagt etwa vierteljährlich und berät über Projektanträge, die über das Regionalmanagement eingereicht werden. Entspricht ein Projekt den Vorgaben und Zielen der Regionalen Entwicklungsstrategie, kann es als förderwürdig anerkannt werden und als förmlicher Förderantrag an die Bezirksregierung Arnsberg gehen. Diese entscheidet über die Förderfähigkeit nach formalen Kriterien.

Die LEADER-Region HIM - das sind wir!: Hemer, Menden (Sauerland) und Iserlohn-Nord (Hennen/Kalthof, Sümmern und Barendorf)

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