Perspektive Innenstadt 2030

Unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert sich rapide, neue Herausforderungen und Chancen entstehen – auch für Menden. Wie die Innenstadt im Jahr 2030 aussehen wird, wie lebens- und liebenswert sie sein wird, haben wir selber in der Hand. Deshalb haben wir die Mendener gefragt, was ihnen wichtig ist und wie sie ihre Innenstadt erleben. Das Ergebnis der begleitenden wissenschaftlichen Arbeit: Menden und seine Einwohner können von den Trends profitieren – wenn Potentiale genutzt werden.

Und von diesen Potentialen besitzt Menden einige. Allen voran: die Lage. Am Rande des Sauerlands gelegen und in direkter Nachbarschaft zum Ruhrgebiet, überzeugt das Wohnen in Menden viele mit einer reizvollen Kombination aus Lebensqualität und Wirtschaftsstärke. Rückläufige Einwohnerzahlen sind dabei nicht vorherbestimmt: Neue Arbeitswelten halten Einzug in das Leben der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, größere Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsort werden zunehmend weniger problematisch. Dem Trend zur Abwanderung in Ballungsgebiete stehen viele positive Aspekte gegenüber, von denen wir in Menden profitieren können.

Die Weichen für eine Trendumkehr müssen jetzt gestellt werden. Ein Dreh- und Angelpunkt für zukunftsweisende Entscheidungen: die Entwicklung der Mendener Innenstadt. Die Bürger sollten nicht allein durch die Konsummöglichkeiten dorthin gelockt werden, sondern durch die Vielfalt der Angebote. Die neugestalteten Hauptachsen und der Grüne Weg zeigen, unsere Innenstadt kann mehr sein: Begegnungsraum, Veranstaltungsort, Ausgehmeile und Kulturstätte. Hierauf soll nun aufgebaut werden.

Ein gesunder Körper besteht aus einer Vielzahl gesunder Organe, die alle unterschiedliche Funktionen und Bedürfnisse haben. So ist es auch mit der Mendener Innenstadt und ihren sieben Arealen und Schwerpunkten. Ausgehend von der neuen abgestimmten Gesamtgestaltung sind die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Areale wichtig. Um die vielen positiven Aspekte für alle Besucherinnen und Besucher nutzbar zu machen, muss die Entwicklung der Innenstadt an ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept gekoppelt sein.

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Smarte Technologien, der Erhalt von Parkraum und die Verknüpfung mit modernen Verkehrsmitteln des ÖPNV oder der Zweirad-Mobilität sind ein Muss.

Die Innenstadt gehört jeder Altersgruppe. Dabei stehen Kinder und Jugendliche als Zielgruppe zu wenig im Fokus. Events und Angebote besonders für die jüngere Generation müssen vermehrt entstehen, dabei geht es sowohl um Einzelhandels-Sortimente als auch um Freizeit- und Spielstätten. Generationenübergreifend gilt: Mehr innenstädtische Grünflächen, die wie der Grüne Weg zum Verweilen einladen, müssen nahtlos die entstehenden Angebote ergänzen. So entsteht ein vielfältiges und ganzheitliches Bild unserer Innenstadt.

Was bisher geschah

Umgestaltung des Rathausplatzes

Umgestaltung des Rathausplatzes

Offenlegung des Glockenteichbaches

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Erweiterung der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße

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Bürgerbeteiligung Bürgerhaus, Rathausplatz und Zeltdach

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Umgestaltung des Mühlengrabens

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Umgestaltung der Unnaer Straße in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich

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Umgestaltung der verkehrsberuhigten Bereiche in der Bahnhofstraße

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Umgestaltung der Fußgängerzone

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Verfügungsfonds mit einer neuen Weihnachtsbeleuchtung

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Der „Grüne Weg“ entlang der Hönne

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Umbau des Bürgerhauses

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Umbau der Plätze am neuen Rathaus

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Errichtung eines neuen Zeltdaches

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Umbau des Jugenstreffs „Zentrum“

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Wie sich die Mendener Innenstadt bis 2030 entwickeln könnte

Die sieben Areale als Schwerpunkte der künftigen Entwicklung

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Allgemeine Aspekte

Was für alle Areale der Mendener Innenstadt gilt

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Gestaltung

Anspruchsvoll, funktional, modern: Die gestalterischen Ansprüche müssen sich an die jeweilige Lage anpassen. Entsprechendes Mobiliar in einer sauberen und grünen Umgebung ist ein Muss, denn die Stadtgestaltung nimmt bei der Ausstrahlungskraft, dem Image und der Wahrnehmung Mendens einen bedeutsamen Stellenwert ein. Aspekte wie die Sauberkeit der Innnenstadt beeinflussen das Wohlbefinden und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Raum. Das Stadtbild wird unter anderem durch die Zierkirschen entlang der Hauptstraße geprägt - ein beeindruckendes Bild während der Blütezeit. Und auch zu den anderen Jahreszeiten durchzieht das Grün der Bäume unsere Fußgängerzone.

Gestaltung

Durch den gezielten Einsatz von Mobiliar und Begrünung wird die Aufenthaltsqualität weiter gesteigert. Unter Einbeziehung der Bürger können auch informelle Projekte umgesetzt und der multifunktionelle Charakter der Innenstadt hervorgehoben werden.
Platzierung mobiler Parklets  Sitzmöglichkeiten auch außerhalb der Hauptstraße Aufwertung des Mobiliars auch bei der Gastronomie Auf die Areale abgestimmte Anwendung der Gestaltungssatzung Verfügungsfonds für private Gestaltungsinvestitionen Weitere Beeten und Pflanzkübeln auch außerhalb der Hauptstraße Bildschirme in den Schaufenstern Digitale Info-Säulen 

Mobilität

Erreichbarkeit ist die Voraussetzung für die Existenz von Innenstädten. Mit zukunftsfähigen Technologien ausgestattet überzeugen Mobilitätskonzepte, die Parkraum mit ÖPNV und Zweiradmobilität sinnvoll verknüpfen. Bislang erreichen zwei Drittel der in unserer Studie befragten Mendener die Innenstadt mit dem Auto: Aber nicht nur der motorisierte Individualverkehr, sondern auch die Konsequenzen aus gesteigertem Nachhaltigkeitsbewusstsein, höheren Umwelt- und Klimaauflagen und gestiegenen Erdölpreisen spielen in Zukunft eine wichtige Rolle.

Mobilität

Zur Entlastung und Bündelung des innerstädtischen Verkehrs können Mobilitäts-Hubs, also multifunktionale Mobilitäts-Knotenpunkte, oder Ladezonen beitragen, wodurch sich der Lieferverkehr und die Versorgung des Einzelhandels abwickeln lassen: Die Mendener profitieren so von flexibler Verkehrsmittelwahl und Aufenthaltsqualität des Raumes.
Erhalt & Schaffung von Parkraum Neues Innenstadtparkhaus Förderung der Zweiradmobilität Mehr Radwege Mehr Zweirad-Abstellmöglichkeiten Ausbau von Sharing- und Ladeinfrastruktur Stärkung ÖPNV Errichtung von Mobilitäts-Hubs 

Jugend im Fokus

Durch gezielte Angebote für Kinder und Jugendliche im Bereich Nordwall und (neuer) Rathausplatz soll die jüngere Generation gezielt angesprochen werden. Die generelle Innenstadt-Entwicklung sollte vorsehen, dass alle Maßnahmen immer auch Entwicklungsbestandteile für die jüngeren Generationen beinhalten. Momentan adressiert die Innenstadt, vor allem der Einzelhandel, in erster Linie junge Familien und die Generation Ü50: Im Rahmen des Zentren-Managements soll dafür gesorgt werden, dass eine höhere Anzahl an Geschäften mit für Jugendliche relevanten Sortimenten angesiedelt wird.

Jugend im Fokus

Allgemein nehmen die Bürgerinnen und Bürger Jugendliche momentan hauptsächlich beim Fußballspielen auf dem Rathausplatz und beim Radfahren wahr. Es besteht die Möglichkeit, entsprechende institutionalisierte Angebote zu errichten, wie dies aktuell bereits bei der Neukonzeptionierung des „Zentrums“ geschieht.
Schaffung von Freizeitangeboten (z.B. am Nordwall) z.B. Soccer-Court z.B. Skate-Anlage z.B. Outdoor-Gym Mikro-Angebote Schaffung weiterer Kinderspielplätze Mehr Einzelhandelsangebote für Jugendliche Einbezug von Jugendlichen in Konzeptionierungen Bereits begonnener Umbau des "Zentrums"

Events

Menden hat viel zu bieten und kann sich auch überregional mit seinen Angeboten sehen lassen und etablieren. Dabei liegt der Fokus auf einer bedarfsgerechten Veranstaltungskultur mit Erlebnischarakter, die sowohl traditionelle als auch neue sowie zielgruppenspezifische Angebote vereint. Ein starkes, überregionales Netzwerk ist dabei ebenso zielführend und sinnvoll wie die aktive Einbindung der relevanten Akteure vor Ort.

Events

Die Fortführung und der Ausbau eines regelmäßigen Veranstaltungsangebots im gesamten Innenstadtbereichs sind ein weiterer Schlüssel zum Erfolg: Über das ganze Jahr verteilte, unterschiedlichste Events, auch mit überregionalem Charakter, stärken die Mendener Innenstadt und ihre Außenwirkung.
Zielgruppenorientierte Veranstaltungen Mitmach-Aktionen Neue Veranstaltungsformate mit Strahlkraft E-Sport-Events Ausstellungen

Marketing

Die Identifikation der Mendener mit ihrer Innenstadt und die positive Wahrnehmung dieser, ist eine Aufgabe, die einheitlich und gemeinsam mit den Bürgern angepackt werden muss. Dabei steht sowohl die Image- und Identifikationssteigerung hier in Menden vor Ort als auch im überregionalen Bereich im Fokus, verbunden mit einer gezielte Kommunikationsstrategie. Der Aufbau einer starken Stadtmarke sowie stadtgrenzenübergreifendes Marketing kann Mendens Vorzüge in den unterschiedlichsten Bereichen zum Vorschein bringen und gewinnbringend für unsere Stadt einsetzen.

Marketing

Zur Erreichung der Image- und Identifikationssteigerung sind detailliert ausgearbeitete Markenkerne nötig. Die identitätsstiftenden Merkmale Mendens müssen gezielt identifiziert und dann entsprechend genutzt werden.
Entwicklung einer Stadtmarke  Content Marketing Überregionale Vermarktung Digitale Angebote Stärkung des Tourismus  Aufbau eines starken Netzwerk

Zentrenmanagement

Die Entwicklung der Innenstadt benötigt Ansprechpartner vor Ort - und ein ausgeklügeltes Konzept. So können auch Leerstände vermieden und der Einzelhandel gestärkt werden. Ein umfangreiches Management muss implementiert werden, damit sich die Bürgerinnen und Bürger an "Kümmerer" wenden können, die auch auf Eigeninitiative tätig werden. Darüber hinaus sollte das aktualisierte Einzelhandelskonzept angewandt werden. Es sind aber auch einzelne Ausnahmeregelungen nötig, um den Bedürfnissen der Einwohner und Gäste Mendens und den Entwicklungen Rechnung zu tragen.

Zentrenmanagement

Die Mendener nutzen die Innenstadt vor allem zur Versorgung mit Gütern des mittelfristigen Bedarfs. Unsere Befragung hat gezeigt: Die momentane Sortiments-Auswahl entspricht nicht den Bedürfnissen der Bevölkerung. Hier setzt ein effektives Zentren-Management an.
Auf die Areale abgestimmte Anwendung des Einzelhandelskonzepts  Angleichung der Öffnungszeiten Zentraler Ansprechpartner Ausbau des Leerstandsmanagements  Ansprache von Expansionsabteilungen Subventionierung von Anmietungen Popup-Büro

Smarte Innenstadt

Das smarte Menden steht für gelebte Vernetzung: Digitalisierung und technische sowie soziale Innovationen werden genutzt, um Gesamtstadt und Innenstadt aufzuwerten. Als Smart City schreibt sich Menden Zusammenarbeit und Co-Kreation auf die Fahne, um ein Menden-Erlebnis zu schaffen. Menschen müssen über digitale Kanäle für Angebote in Menden begeistert werden, Innovationen sollten vor Ort "greifbar" sein, zum Beispiel kann eine Navigator-App je nach Interesse, Zielgruppe oder Budget treffsicher die Angebote anzeigen, die Nutzerinnen und Nutzer interessieren.

Smarte innenstadt

Digitalisierung wird zum Standortfaktor und die Stadt zum Reallabor und Innovationsraum: Maßnahmen erstrecken sich auf die Bereiche Information und Interaktion, Mobilität, Einkaufen und Erleben, Anschauen udn Anfassen, Infrastruktur und Daten, Mitmachen und Gestalten.
Freies WLAN Einheitliche Datenplattform  Online-Reservierungen MendenAPP Interaktive Stadtkarte Infosäulen und Displays  Mikro-Abenteuer  LoRaWAN  Digitale Vereinsarbeit Digital Labor Freiwilligen-Zentrale Hochauflösende Webcams mit KI-Verpixelung  Digitale Infos zu Mobilitätsangeboten Digitale Kunst Hilfe bei digitalen Themen

Hintergrundinfos herunterladen

Basis für die Perspektive ist die Masterarbeit von Lea Depenbrock an der Technischen Universität Dortmund. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse können Sie mit einem Klick auf das Icon herunterladen.
In einer Bürgerbefragung haben Anfang 2021 mehr als 800 Mendenerinnen und Mendener ihre Sicht auf die Innenstadt mit uns geteilt. Die Ergebnisse könne Sie mit einem Klick auf das Icon herunterladen.

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7
Die alternative Mischnutzung: neu gedacht und mittendrin
Randbereiche des Innenstadtkernbereichs

Was Menden nicht gebrauchen kann: Leerstand. Rund um den Kern der Innenstadt gibt es viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von der Weiterführung der Angebote aus der südlichen Hauptstraße bis hin zur Wohn-Nutzung. Kolpingstraße und Unnaer Straße stellen die Ausläufer der Angebote aus der Hauptstraße dar und sind zugleich mit dem Pkw erreichbar. Ein besonderer Mehrwert: Die Wohnmöglichkeiten im Erdgeschoss in zentraler Lage ermöglichen, dass insbesondere die Bedürfnisse unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger berücksichtigt werden können. 

Diverse private Entwicklungsprojekte rund um den Innenstadtkernbereich schaffen eine Vielzahl neuer wirtschaftlicher Angebote, z.B. Büroflächen zum Anmieten bzw. moderne Co-Working-Spaces. Hier ansässiger Einzelhandel soll nicht vertrieben werden, wird sich aber mehr und mehr in den Innenstadtkernbereich bzw. die Hauptstraße verlagern und damit zu einer Verdichtung führen, die keine Lücke reißt.

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Die Randbereiche der Innenstadt sollen flexibler gestaltet werden

Durch die Sanierung der Kolpingstraße, mögliche Nutzungsänderungen der Erdgeschosse und Rückbau des Einzelhandelskonzepts sollen die Randbereiche zur Konzentration der Innenstadt auf den Kern beitragen.

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Mögliche Maßnahmen bis 2030
öffnung für dienstleistungen
Flexibilisierung von gestaltungssatzung
Vereinfachte Gestaltungsvorgaben
Flexibilisierung des Einzelhandelskonzepts
Sanierung und Neugestaltung der Kolpingstraße
Umnutzung für Wohnraum
Konzentration auf die Innenstadtkernbereiche
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2 Kommentare zu „7 – Randbereich des Innenstadtkernbereichs“

  1. Kerstin Wetschewald

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Änderung der Nutzung der im EG liegenden Ladenlokale in Wohnraum halte ich für wichtig. Einige Ladenlokale
    haben einen ruhenden Gewerbebetrieb damit keine stillen Reserven aufgedeckt werden müssen, das blockiert
    die andere Nutzung. Hier müsste mit der Finanzverwaltung und dem Eigentümer eine Art Stundungsmodell
    vereinbart werden können. Ggf. eine Steuerfreistellung, wenn Wohnraum tatsächlich geschaffen wird, was ja
    auch weitere Investitionen mit sich bringt, die nicht jeder Immobilieneigentümer der Kolpingstr. hat.

    1. Vielen Dank für Ihren Vorschlag. Das Thema Wohnen im EG wird bereits angegangen. Zum Thema der Steuerfreistellung muss natürlich geprüft werden, inwieweit hier die Kommune Einfluss drauf hat. Oder meinen Sie die Körperschaftssteuer?

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6
Die grüne Oase: entspannt und naturverbunden
Grüner Weg und Hönne-Insel

Seit jeher zieht es die Menschen zum Wasser: Die Lage an der Hönne ist ein Pfund, mit dem die Stadt Menden aufwarten kann. Durch die temporäre Öffnung von Freizeitgastronomie im Sommer kann dieser besondere Bereich direkt an den Wirtschaftsraum Innenstadt angeschlossen werden. Eine Strandbar im Sommer passt perfekt zum mediterranen Flair der Innenstadt.

Die noch unbebaute städtische Fläche auf der Hönneinsel “Am Wasserrad” bietet Platz für höherwertige Hotellerie, andere frequenzbringende Nutzung und hat zugleich das Potential, dem Tourismus einen deutlich höheren Stellenwert zu geben. Das Areal soll gleichsam die  Mendener Bürger, Freizeitbesucher und Geschäftsreisende zum Verweilen einladen.

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Der Grüne Weg und die Hönneinsel sollen noch mehr in das innerstädtische Leben eingebunden werden

Gerade im Sommer kann dieses Areal mit Beach-Area, Strandbar und Events aufgewertet werden. Im Umfeld, an der Hönneinsel, soll sich neben Hotellerie auch vermehrt Gastronomie ansiedeln.

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Mögliche Maßnahmen bis 2030
Beach Bar
Strandareal im Sommer
Beach-Festival
Einbezug in Veranstaltungen
Ansiedlung eines Hotels
Weitere gastronomische Angebote
Städtisches Wohnen
Schankwirtschaft
Innerstädtische Naherholung
Digitale Naherholung
Erweiterung des Mobiliars
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5
Großes Potential: gut erreichbar und vielfältig
Südliche Hauptstraße

Ein leckeres Eis oder frische Pommes und ein Bummel durch vielfältige und regionale Angebote: Der Bereich der südlichen Hauptstraße zeichnet sich durch bodenständige Gastronomie mit ausgefallenen Snacks, eine Vielzahl an Service-Angeboten und inhabergeführten Einzelhandel mit individuellen Sortimenten aus. 

Die südliche Hauptstraße steht in erster Linie für eins: Vielfalt. Hier ist wirklich für alle etwas dabei. Dieses Areal hat einen einzigartigen Charakter und zeigt die Persönlichkeit der Mendener Fußgängerzone.

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Auf der südlichen Hauptstraße reihen sich Einzelhandel, Kleingastronomie und Dienstleistung ein

Hier gibt es vor allem eins: Vielfalt. Zu jeder Tageszeit finden die Besucher hier umfangreiche Angebote.

Mögliche Maßnahmen bis 2030
neuansiedlungen von Einzelhandel
Fortführung des Zentrenmanagements
Ausbau des Schwerpunkts kleinteiliger gastronomie
Stärkung ergänzender Dienstleistungsangebote
Erweiterung des Stadtmobiliars auch in Randbereichen
Bildschirme in den Schaufenstern
Verfügungsfonds für private Gestaltungsinvestitionen
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2 Kommentare zu „5 – Südliche Hauptstraße“

  1. Kerstin Wetschewald

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    am kann über ein Modell der umsatzabhängigen Miete nachdenken, hier könnten dann Ladenlokale
    Innhabergeführt werden, die eine kleine Mage für Ihre Waren haben: Tee, Porzellan, Tischwäsche, Spirituosen etc.
    Dafür müssen dann umsatzstarke Geschäfte (Ketten) eine Umlage zahlen. Die Stadt würde dadurch
    belebter. Es müsste geschaut werden welche Produkte nicht mehr in der Stadt angeboten werden um gezielt
    diese Lücken zu füllen. Eine Art Kaufhaus mit einzelnen Ladenlokalen.

    Mit freundlichem Gruß
    Kerstin Wetschewald

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4
Der Platz der Bürger: flexibel und funktional
Rathaus und Rathausplatz (Neumarkt)

Am Neuen Rathaus stehen die Bürger im Mittelpunkt: Ein multifunktionaler Platz bietet die Möglichkeit für generationenübergreifendes Miteinander. Die Fläche wird bedarfsgerecht gestaltet und individuell angepasst – so entsteht ein Treffpunkt mit dem neu konzipierten Bürgerhaus als Anker.

Alle Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich mit ihren Ideen zur künftigen Nutzung einzubringen. Parkraum und diverse  Mobilitätsangebote ergänzen die Vorteile, die dieser Bereich etwa für große Events und Veranstaltungen bietet.

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Der Rathausvorplatz gehört der Bürgerschaft und soll multifunktional gestaltet werden

Nicht allein der Umbau des Bürgerhauses, soll das bürgerschaftlichen Leben in der Innenstadt fördern. Auch der Parkplatz vor dem Rathaus soll mit einem multifunktionalen Konzept aus Event-, Verweil- und Parkfläche weiterentwickelt werden. Der Neubau des Zeltdachs soll weiterhin erfolgreiche Veranstaltungen beherbergen.

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Mögliche Maßnahmen bis 2030
Mobilitätsangebote erweitern
Smartes Parken (Verfügbarkeit & Zahlung)
Temporäre Spielflächen
Sommer- und Winterbeleuchtung
Beschlossener Neubau und Erweiterung des Zeltdaches
Indoor- und Outdoornutzung des neuen Bürgerhauses
Aktion: Bürger gestalten, z.B. die Eingangsbereiche des Bürgerhauses
Nutzung als multifinktionale Fläche
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3
Das kulturelle Herz: mediterran und belebt
Altes Rathaus und Marktplatz

Gemeinsam Essen, Feiern, Zeit verbringen: Das alte Rathaus und der Marktplatz bilden den passenden Rahmen, um die Mendener Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher zusammen zu bringen und ihnen einen Anlaufpunkt zu geben, an dem sie ihre Stadt in vollen Zügen genießen können. Ob der traditionelle Wochenmarkt, Volksfeste, Motto-Märkte oder Musik-Events: Der alte Marktplatz bietet die passende Kulisse für eine Vielzahl an kulturellen und vermehrt überregional bedeutsamen Veranstaltungen. Von einem vielseitigen und überregionalen Veranstaltungsangebot profitiert auch ein zweiter Schwerpunkt dieses Areals: Gehobene Innen- und Außengastronomie könnte unter anderem im alten Rathaus und im alten Rathauskeller ihren Platz finden und so die Anzahl der Verweilmöglichkeiten erhöhen. 

Auch weitere Cafés und Angebote aus der Erlebnisgastronomie reihen sich in die vielen Möglichkeiten ein. Alle Generationen können hier miteinander ins Gespräch kommen, sich ausruhen, spielen, oder einfach dem bunten Treiben zuschauen. Das Ergebnis: Eine Stärkung dieses Mendener Herzstücks als kulturelles Ausgeh- und Verweilzentrum unterstützt die Stadt-Identität und bringt auch positive Synergieeffekte für den Handel, die Gastronomie  und die anliegenden Innenstadtbereiche mit sich – eine Win-Win-Situation.

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Der Marktplatz vor dem alten Rathaus soll der Kultur-, Event- und Gastronomieschwerpunkt werden

Hier wird auf die Erfolge der Vergangenheit aufgebaut und in mediterranem Ambiente vor allem die Aufenthaltsqualität und Dolche Vita in den Vordergrund gestellt.

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Mögliche Maßnahmen bis 2030
Auszug der Stadtbücherei aus altem rathaus
ansiedlung von gastronomie in altem rathaus
vermietung des alten Rathauskellers
Kulturelles Zentrum
Neue Eventformate
Neue Aktionen
Weitere Kulturveranstaltungen
Ausweiten der Außengastronomie
Einheitliche Möblierung und Gestaltung
Mediterraner Flair
Aufenthaltsqualität
Verfügungsfonds für private Gestaltungsinvestitionen
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2
Der Einkaufsmagnet: attraktiv und innovativ
Nördliche Hauptstraße

Der nördliche Teil der Hauptstraße hat das Potential, den zentralen Einzelhandelsschwerpunkt zu bilden, da auch großflächige Angebote hier entstehen können. Der Bereich zwischen Nordwall und altem Rathausplatz wird durch eine Neuorientierung des Nordwalls zusätzlich an Attraktivität gewinnen.

Am Ende der Fußgängerzone gibt es heute schon namhafte Angebote. Renovierung und Neubauvorhaben in diesem Areal können weitere Einzelhandelsmagnete entstehen lassen: ein Plus für potentielle Investoren und überregionale Anbieter, die sich in unserer Fußgängerzone ansiedeln wollen.

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Die nördliche Hauptstraße als 1A-Lage für den Einzelhandel

Der Einzelhandel lebt von großflächigen Anker-Angeboten. Durch einen Neubau des großen Steinhoff Areals, gegenüber von SiNN, kann dies ermöglicht werden.

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Mögliche Maßnahmen bis 2030
Neubau auf dem Steinhoff-Areal
Großflächige Einzelhandelsflächen im EG
Mischnutzung obere Geschosse
z.B. Co-Working Space
z.B. Büroräume
z.B. Mehr-Generationen-Wohnen
Großer Umbau Modehaus SiNN
Fortführung Zentrenmanagement
Ansiedlung weiterer Ankermieter im Einhelhandel
Ansprache von Expansionsabteilungen
A-Lage durch Nähe zum Nordwall
A-Lage durch Mobilitätskonzepte
steigerung der Attraktivität für investoren
Bildschirme in den Schaufenstern
Verfügungsfonds für private Gestaltungsinvestitionen
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1
Das Entrée: einladend und modern
Nordwall

Eines der wesentlichen Eingangstore in die Mendener Innenstadt ist der Nordwall: Als zentraler Magnet hat er eine wichtige Rolle und wird das Aushängeschild für die Hönnestadt – er bestimmt den ersten Eindruck, den sich Mendener und Besucher von der Innenstadt machen. Hier liegt die Chance, Menschen in die anliegenden Bereiche mit ihren vielfältigen Angeboten einzuladen. Wie kann das gelingen?

Räumlich betrachtet ist der “Nordwall” das Areal zwischen den Geschäften und Lokalen auf der südlichen Seite der Unnaer Straße gegenüber des ehemaligen Dieter-Gebäudes, sowie der Flächen nördlich der Gartenstraße.

Durch eine gut abgestimmte Neugestaltung des Gebiets, in deren Zentrum eine Kombination aus Einzelhandel, kommunaler Nutzung, medizinischer Versorgung und Wohnraum steht. Hier muss auch Parkraum neu gestaltet werden: Modernes Parken bedeutet nicht nur die Errichtung eines Parkhauses, sondern auch die Anbindung an den ÖPNV und weitere Mobilitätsangebote.

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Großbaustelle: Nordwall in neuem Gewand und als Mobilität-Hub

Neben den Entwicklungen am Nordwall, zum Beispiel dem Neubau des Dialer-Gebäudes mit großflächigem Einzelhandel im Erdgeschoss und Mischnutzung in den Obergeschossen, soll am Nordwall auch ein modernes Parkhaus mit Mobilität-Hub (E-Bikes, E-Scooter, E-Tankstellen …) entstehen.

Mögliche Maßnahmen bis 2030
Konzeption des Gesamtareals inkl. Ecke Unnaer Straße und Gartenstraße
Großflächiger Einzelhandel im Erdgeschoss
Kommunale Teilnutzung
z.B. Stadtbücherei
z.B. ARGE
Mischnutzung dieser Fläche
Modernes Parkhauses mit Mobilitäts-Hub
Öffentliche Fläche
Innerstädtisches Grün
Raum für Jugendaktivitäten
Kinder Spielmöglichkeiten
Nahversorger
Innenstädtisches Wohnen
Medizinische Versorgung
Seniorengerechte Wohnmöglichkeiten
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4 Kommentare zu „1 – Nordwall“

  1. Eine Verständnissfrage:
    Die Stadtbücherei, die momentan über:
    -einen vollen Keller
    -eine große Kinderbücherei
    -einen Ausleihbereich nebst Lesecafe
    -eine große erste Etage mit Balkon und einem Medienraum
    -eine zweite große Etage mit einem Ratssaal für Veranstaltungen
    -eine dritten Etage mit sechs Büroräumen plus Sozialraum
    verfügt, soll dann nur noch EINE Ebene haben und sich diese dann gegebenenfalls auch noch mit einer anderen Einrichtung teilen?

    1. Danke für Ihren Kommentar. Da so ein Gebäude als Neubau “auf der grünen Wiese” geplant werden würde, müssen die Anforderungen seitens der Raum- und Gestaltungsbedarfe natürlich in das Konzept des Bauvorhabens mit einfließen. Insofern ist der Neubau eine Chance die Bücherei zeitgemäß und nach modernem Konzept neu zu gestalten.

  2. Die Konzepte sehen vielversprechend und wirklich gelungen aus. Dafür ein Kompliment!

    Aus meiner Sicht erscheint vor allen Dingen die dortige Ansiedlung des Jobcenters, in Anbetracht der offenbar massiven Raumknappheit im Rathaus sehr sinnvoll. Gleichzeitig sollte man der Polizei ein Angebot für eine neue Wache auf dem Gelände unterbreiten. Auch ein Nahversorger fehlt nach der Schließung des Netto-Marktes in diesem Bereich!

    Die Bücherei ist m. E. jetzt bereits an einem Idealen Standtort mit dem Charme des Altbaus (Lese-Balkon, Cafe etc.) . Hier fehlt es “nur” an Investitionen und Modernisierungen im Gebäude selbst.

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